WM-Ergebnisse 29. Juni: Der Tag, an dem zwei Favoriten fielen

Updated Juli 2026
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Es gibt Turniertage, die schreibt man sich auf – und der 29. Juni ist so einer. Innerhalb weniger Stunden flogen mit Deutschland und den Niederlanden gleich zwei der ganz großen Namen aus dem Sechzehntelfinale, beide vom Elfmeterpunkt. Für österreichische Beobachter ist vor allem das deutsche Aus ein Beben: Der Nachbar verliert gegen den Außenseiter Paraguay, während das ÖFB-Team noch im Bewerb ist. Ich verfolge die Wettszene seit neun Jahren, und ein derart komplettes Umkrempeln der Titelhierarchie an einem einzigen Tag habe ich selten erlebt.

Anzeigetafel in einem WM-Stadion zeigt ein Elfmeterschießen bei Nacht, frustrierte Spieler im Vordergrund
Zwei Favoriten, zwei Elfmeterschießen, zwei K.-o.-Schocks: Deutschland und die Niederlande sind raus.

Die Ergebnisse vom 29. Juni im Überblick

Spiel Ergebnis Entscheidung
Brasilien – Japan 2:1 reguläre Spielzeit
Deutschland – Paraguay 1:1 n.V. Paraguay 4:3 i.E.
Niederlande – Marokko 1:1 n.V. Marokko 3:2 i.E.

Sechzehntelfinale der WM 2026, gespielt am 29. Juni. Stand 30. Juni 2026.

Deutschland – Paraguay: das dritte frühe Turnier-Aus in neuer Variante

1:1 nach 120 Minuten, dann das Elfmeterschießen – und Paraguay behielt mit 4:3 die Nerven. Julio Enciso hatte Paraguay in der 42. Minute in Führung gebracht, Kai Havertz glich in der 54. Minute für Deutschland aus. Für die DFB-Elf ist das frühe K.-o.-Aus ein herber Rückschlag – und für österreichische Beobachter, deren Team noch im Bewerb ist, eine besondere Pointe.

Teamchef Julian Nagelsmann fand nach dem Spiel deutliche Worte: „There’s a real sense of dejection in the dressing room. … We took too long to make our opponent chase the game. … Our build-up play was too slow." (Sinngemäß: „In der Kabine herrscht echte Niedergeschlagenheit. Wir haben zu lange gebraucht, um den Gegner zum Hinterherlaufen zu zwingen. Unser Aufbauspiel war zu langsam.")

Paraguays Trainer Gustavo Alfaro wählte das schönere Bild: „We dance to the music we’re given … sometimes it’s cumbia, sometimes it’s tango … today, it was polka." (Sinngemäß: „Wir tanzen zu der Musik, die uns vorgegeben wird – mal ist es Cumbia, mal Tango … heute war es Polka.")

Niederlande – Marokko: Verbruggen hält, Diop trifft spät

Das zweite große Drama des Tages lief fast spiegelgleich. Die Niederlande gingen durch Cody Gakpo (72.) in Führung, doch Marokko schlug in der Nachspielzeit zu: Diop köpfte in der 90.+1 zum 1:1 ein und rettete sein Team in die Verlängerung. Dort fiel keine Entscheidung, im Elfmeterschießen setzte sich Marokko mit 3:2 durch. Damit steht das erste Achtelfinal-Duell bereits fest: Kanada gegen Marokko.

  • Deutschland (gegen Paraguay) und die Niederlande (gegen Marokko) sind beide im Elfmeterschießen ausgeschieden.
  • Brasilien drehte das Spiel gegen Japan spät und steht im Achtelfinale.
  • Erstes fixes Achtelfinale: Kanada – Marokko.
  • Der Titelmarkt ist neu sortiert – Details in unserer Favoriten-Analyse.

Brasilien – Japan: später Siegtreffer von Martinelli

Während die Favoriten reihenweise stürzten, hielt Brasilien dem Druck stand – wenn auch erst spät. Japan ging durch Sano (29.) in Führung, ehe Casemiro (56.) ausglich und Gabriel Martinelli in der 90.+5 den 2:1-Siegtreffer markierte. Der Lohn: Die Seleção zieht ins Achtelfinale ein und schießt sich auch im Wettmarkt nach vorne. Die Siegquote auf den WM-Titel verkürzte sich nach dem Spiel von 14,00 auf 10,50 – ein klares Signal, wohin der Markt blickt.

Rechenbeispiel: Wer Brasilien gestern früh noch zu 14,00 auf den Titel gespielt hat, sicherte sich einen deutlich höheren Wert als heute: 10,00 € Einsatz hätten bei 14,00 eine Auszahlung von 140,00 € bedeutet, bei der aktuellen 10,50 sind es nur noch 105,00 €. Frühe Quoten auf formstarke Teams zahlen sich aus.

Wer die aktuellen Titelquoten vergleichen will, findet bei Anbietern wie BillyBets oder MrPacho die jeweiligen Linien zu Brasilien & Co. – ein Blick lohnt sich gerade jetzt, wo der Markt in Bewegung ist.

Wie es weitergeht

Ins Achtelfinale eingezogen sind damit Kanada, Brasilien, Paraguay und Marokko. Der Rest des Sechzehntelfinales wird bis zum 3. Juli ausgespielt – darunter am 2. Juli das ÖFB-Spiel gegen Spanien, das wir in einer eigenen Vorschau behandeln. Wer auf die Überraschungsteams setzen will, sollte einen Blick auf unsere Außenseiter-Analyse zu Marokko und Paraguay werfen. Mehr Kontext zu den gestürzten Großen liefern die Team-Profile zu Deutschland und den Niederlanden.

Wer ist am 29. Juni bei der WM 2026 ausgeschieden?
Deutschland (1:1 n.V., 3:4 i.E. gegen Paraguay) und die Niederlande (1:1 n.V., 2:3 i.E. gegen Marokko) sind beide im Elfmeterschießen aus dem Sechzehntelfinale ausgeschieden.
Welche Teams stehen nach dem 29. Juni im Achtelfinale?
Kanada, Brasilien, Paraguay und Marokko. Das erste fixe Achtelfinale lautet Kanada gegen Marokko.
Wie hat sich die Brasilien-Siegquote verändert?
Nach dem 2:1 gegen Japan verkürzte sich Brasiliens Titelquote von 14,00 auf 10,50 (Stand 30. Juni).

Quoten als Dezimalquoten, Stand 30. Juni 2026. Werte können sich kurzfristig ändern. 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen – spiel verantwortungsbewusst.